top of page

Pietatis Forschung

Prinzipien

- kein Bekenntniszwang

Pietisten haben kein einheitliches Bekenntnis, und kein Bekenntniszwang. Das Apostolikum (apostolische Glaubensbekenntnis) gilt als breit Anerkannt und seine ökumenische Fassung wird oft zitiert. Seine Wurzeln hat es im 5 Jahrhundert wahrscheinlich in Gallien. (--> https://de.wikipedia.org/wiki/Apostolisches_Glaubensbekenntnis)

- Vielfalt wichtiger als Einheit

Hie und da gibt es Menschen und Organisationen die eine gemeinsame Ausrichtung vieler Freikirchen und Freikirchen Mitglieder schaffen die eine Gemeinsame Sprache und Kultur ermöglichen. Billy Graham, (Heute sein Sohn) Lausanner Erklärung, Missionskongresse, Gebet für die Schweiz, Allianzen, Campus für Christus, Explo sind Menschen, Gefässe und initiativen die dies mal erfolgreich und mal weniger erfolgreich versuchten und versuchen. Doch das Herz eine Pietisten schlägt in der Vielfalt, weniger in der Einheit.

- der Verein für den Staat die Gemeinschaft für Gott

Der Staat in der Schweiz fordert eine Vereinsform. Für Pietisten ist die Funktion wichtig, wenn sie Jesus zitieren: «Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen». Gemeinschaftsformen, welche den Werten und Normen der Funktion eine hohe Autorität zumessen sind lebendig und dynamisch. Sie richten sich an Netzwerk-, und dynamischen Firmen Formen aus. Also welche bei niederer Verbindlichkeit eine hohe Partizipation ermöglichen. Mir gefällt dies. Sie richten ihre Gemeinschaftsform wieder unmittelbarer am Ursprung dessen aus der die Funktion spendet – nämlich Jesus Christus.​Claudius Zumbrunn 28 April 2021 / https://elenktik.ch/blog/der-verein-fuer-den-staat-die-gemeinschaft-fuer-gott ​Inspiriert von einem Blog auf: http://biblipedia.de/ 2. «So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!» Matthäus 22,21 3. Matthäus 18.20

- kein Parochialprinzip

Parochialprinzip bezeichnet das Organisationsprinzip aller „klassischen“ Kirchen, durch eine Aufteilung eines geographischen Raums, meist eines Staates oder Bundeslandes, in einzelne Parochien (meist Pfarrgemeinden genannt) eine flächendeckende Versorgung ihrer Mitglieder zu erreichen. ​Grundgedanke des Parochialprinzips ist, dass es innerhalb des Gesamtgebiets der Kirche keinen Raum gibt, der nicht zu einer Gemeinde gehört, jedes Kirchenmitglied also auch Angehöriger einer Ortsgemeinde (Parochie) ist, umgekehrt jeder Seelsorger weiß, für wen er zuständig ist. Wikipedia Eintrag "Parochialprinzip" vom 17.11.2024

- Mehrfachmitgliedschaften möglich

Im Gegensatz zu politischen Parteien ist bei den Pietisten eine Mitgliedschaft zu mehreren Frei-, Kirchen möglich.

- liberales Organisation` s Verständnis

Pietisten haben ein, eigentlich liberales Organisation`s Verständnis. Flache Hierarchien, Macht verteilen und delegieren. Möglichst viele sollen partizipieren, teilnehmen können. Starkes Bewusstsein von Gemeinschaft in kleinen (autonomen) Gruppen. Wenig Förderung und Hilfe von Leitern des Kollektivs für einzelne Initiativen. Kein Gebiets-, und Regionen Anspruch eines Leiters oder Hirten!

bottom of page